QWERTZ-Tastatur erklärt
QWERTZ ist das Standard-Tastaturlayout im deutschsprachigen Raum. Der Name kommt von den ersten sechs Buchstaben oben links. Hier siehst du, wie die Tastatur aufgebaut ist und wo die deutschen Sonderzeichen liegen.
Vier Reihen, ein System
Der Buchstabenblock besteht aus vier Reihen. Von unten nach oben:
- Grundreihe: A S D F G H J K L Ö Ä – hier ruhen die Finger.
- Obere Reihe: Q W E R T Z U I O P Ü.
- Untere Reihe: Y X C V B N M sowie Komma, Punkt und Bindestrich.
- Zahlenreihe: 1 bis 0 und das ß.
Die Grundreihe ist der Ankerplatz beim Zehnfingerschreiben. Von dort erreichst du jede andere Taste mit einer kurzen Bewegung nach oben oder unten. Welcher Finger welche Taste bedient, liest du im Detail im Artikel über das 10-Finger-System.
Wo liegen Ä, Ö, Ü und ß?
Anders als bei englischen Tastaturen haben die deutschen Sonderzeichen eigene Tasten – alle auf der rechten Seite:
- Ö und Ä rechts neben dem L in der Grundreihe.
- Ü rechts neben dem P in der oberen Reihe.
- ß rechts neben der 0 in der Zahlenreihe.
Getippt werden sie überwiegend mit dem rechten kleinen Finger. Wie du Umlaute und das ß sicher schreibst, zeigen wir dir separat.
Lerne QWERTZ blind
Unser Kurs ist von Grund auf für die QWERTZ-Tastatur gebaut – inklusive Umlaute und ß.
Mit Lektion 1 beginnenWofür ist die AltGr-Taste?
Rechts neben der Leertaste sitzt AltGr. Damit erreichst du die dritte Belegung mancher Tasten – zum Beispiel @ (AltGr + Q), € (AltGr + E) oder die eckigen und geschweiften Klammern. Für den Anfang musst du dir das nicht merken; im Alltag brauchst du fast nur das @ und das €.
QWERTZ oder QWERTY? Der Unterschied
QWERTZ ist die deutsche, QWERTY die englische Variante. Sie sehen fast gleich aus, unterscheiden sich aber an entscheidenden Stellen:
- Z und Y sind vertauscht. Im Deutschen ist das Z viel häufiger als das Y – deshalb liegt es bei QWERTZ gut erreichbar unter dem rechten Zeigefinger.
- Umlaute und ß. QWERTZ hat eigene Tasten für Ä, Ö, Ü und ß; bei QWERTY fehlen sie ganz.
- Satzzeichen und AltGr. Viele Sonderzeichen liegen anders, und QWERTZ nutzt die AltGr-Taste für Zeichen wie @ und €.
Welches solltest du nutzen? Für deutsche Texte klar QWERTZ – du bekommst Umlaute und ß ohne Umwege. QWERTY lohnt sich nur in Sonderfällen, etwa beim Programmieren auf Englisch oder bei manchen Spielesteuerungen. Wichtig ist, sich für ein Layout zu entscheiden und dabei zu bleiben, damit das Muskelgedächtnis nicht durcheinandergerät.
Kleiner Hinweis zur Schweiz und zu Österreich
Österreich nutzt praktisch dasselbe Layout wie Deutschland. Die Schweizer QWERTZ-Tastatur weicht ab: Dort liegen die Umlaute anders und werden teils ohne Großschreibung dargestellt. Dieser Kurs richtet sich nach der deutschen (und österreichischen) Belegung.